Herzlich Willkommen

auf dem Internetportal "Jaundeutsch".

Dieses widmet sich dem Dialekt, der  heute noch in zwei Dörfern im Jauntal (Greyerzbezirk, Kt. Freiburg)  gesprochen wird, nämlich im Dorf Jaun und den umliegenden Weilern sowie im Dorf Im Fang. 

Jùutütsch, die Mundart, wie sie von den Einheimischen genannt wird, ist ein wesentliches Kulturelement dieser Region. In seinem Buch „Die Mundart von Jaun“ hat Dr. Karl Stucki schon im Jahre 1917 nachgewiesen, dass in diesem Dialekt weit mehr Sprachelemente  aus dem Mittelalter, d.h. aus dem Althochdeutschen, erhalten geblieben sind, als in den anderen, dem Höchstalemannischen zugeordneten Mundarten.

Auf dieser Internetseite wird über den Jaundeutschen Dialekt  informiert.  Die Besonderheiten des Dialektes werden erläutert und die Aussprache wird erklärt.  Der Aufbau dieses Internetportals dient vor allem auch der Ausarbeitung eines Wörterbuchs. Durch die multimedialen Möglichkeiten soll der Dialekt auch zu hören sein. Dies ist besonders deswegen von Bedeutung, da bei der jüngeren Generation viele Dialektwörter in Vergessenheit geraten. 

Wo Jaundeutsch gesprochen wird:

Karte Jaundeutscher Sprachraum

Das Jaundeutsche Wörterbuch ist am 20. August 2014 erschienen.  Für die Buchbestellung bitte Kontaktformular benützen. 

das Dorf Jaun

Das Dorf Jaun
Der Name Jaun stammt aus dem klangvollen Namen "Jagona". Die Helvetier gaben dem Jaunbach diesen Namen, welcher "die Kalte" bedeutet. Die Allemannen nannten die "Jagona" schlussendlich Jaun. Der französische Name für Jaun ist "Bellegarde".

Im Fang

Das Dorf Im Fang
Der Name Im Fang ist eine Nebenform des Namens "Bifang" und "In Fang", was "eingefriedigtes Land, Wiese oder Acker" bedeutet. Der französische Name "La Villette" stammt von der romanischen Verkleinerungsform "villa", was im Altfranzösischen "kleines Landhaus" bedeutet.